Interview mit Max Wejwer Familie, Beruf und Corona ...

Max.Wejwer Corona

Interview mit Max Wejwer zur aktuellen Situation
Auch mit Max Wejwer konnte ich über die Zeiten der Coronakrise, aber auch über Hoffnungen und Wünsche für die Zukunft der Evangelischen Schüler*innenarbeit in Baden reden.
Das Interview führte unser Auszubildender Fabian Groß.
FG: Hallo Max, wie gestaltet sich Deine aktuelle Arbeit im Home Office?
MW: Aktuell bin ich wie viele andere Mitarbeitende zu Hause. Die Kurse des ESB können nicht wie gewohnt stattfinden. Da ich in diesem Arbeitsbereich aber noch recht neu bin, nutze ich die Chance, mich in unterschiedliche Themen einzuarbeiten und mir Gedanken über eine Umsetzung zu machen. Vielleicht ja auch digital. Zurzeit genieße ich es aber, meinen Arbeitsplatz auch einmal auf die sonnige Terrasse zu verlegen. Und dann sind da auch noch unsere zwei Kinder (8 und 4 Jahre alt), mit denen ich viel spiele, Fahrrad fahre, bastel,… 
FG: Welche Hoffnungen hast du für die Zeit „nach Corona“?
MW: Aktuell sind wir Zeitzeugen etwas wahrscheinlich nie dagewesenem. Es sollte uns dazu anregen anders zu denken und zu handeln als bisher. Konsum ist nicht alles, wir brauchen vielleicht weniger als wir bisher dachten. Als Vater von zwei Kindern wünsche ich mir mehr Gelassenheit in den Schulen und weniger Druck für die Schüler*innen beim Lernen. Nach Corona kann aber auch Home Office nicht das alleinige Modell der Zukunft sein. Skype kann keine sozialen Kontakte ersetzen.
Die derzeitige Situation erinnert mich aber auch an Karsamstag. Jesus ist am Karfreitag gestorben und am Sonntag wieder auferstanden. Dazwischen lag dieser Tag oder auch eine Zeit der Ungewissheit. So empfinde ich gerade diese In dieser Zeit befinden wir uns in diesen Tagen: das Virus ist da und sorgt gerade für unglaublich viel Kummer, Angst, Leiden… Und so, wie die Jünger nach dem Karfreitag noch nicht an die Auferstehung Jesu glauben konnten, so können wir uns nicht vorstellen, wie die Zeit sein wird, nach Corona. Aber: uns sollte die Hoffnung, nicht die Angst sollte uns tragen.
FG: Was wünschst Du Dir speziell von künftigen Bewerber*innen als Volontär*in bei den Angeboten des ESB?
MW: Auf jeden Fall wünsche ich mir von potenziellen, künftigen Mitarbeitern viel Freude an der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen und auch Interesse an der Auseinandersetzung mit Themen, die diese Gruppe beschäftigen. Wir freuen uns immer, wenn Menschen im Volontariat neue, eigene Konzepte und Ideen mit in die ESB einbringen. 
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