Schüler*innenmentorenprogramme (SMP)

>>> Schülerinnen*Mentoren-Programme (SMP)

Die Schüler*innen-Mentorenprogramme (SMP) wurden in enger Zusammenarbeit mit den Kolleg*innen vom Evangelischen Jugendwerk Württemberg (Stuttgart)  und Mitarbeiter*innen der Diözösen Rottenburg-Stuttgart und Freiburg erarbeitet. Diese Ausbildung wird durch das Kultusministerium Baden-Württemberg anerkannt und mit einer Urkunde von der Kultusministerin Eisenmann und Erwähnung im Zeugnis honoriert.

2019 fand die Ausbildung zu Schüler*innenmentoren u.a. in Pforzheim, Hochstetten-Linkenheim, Karlsruhe, Neckargemünd und Mannheim statt. Neben der ESB bilden auch Bezirksjugendwerke Schüler*innen-Mentoren nach den aktuellen Richtlinien aus. Diese umfassen 15/15 oder 40/40 Stunden. Aufgeteilt in Theorie und Praxis. Das heisst, die „kleine“ Ausbildung umfasst 30 Stunden, die „grosse“ 80 Stunden. 

In den theoretischen Blöcken dreht sich viel um Pädagogik, Spielepädagogik, Psychologie, Projektmanagement, Recht und Aufsichtspflicht. Eine Einheit gegen sexualisierte Gewalt und ein Kreativblock runden die Ausbildung ab. In Kleingruppen setzen die Schüler*innen ihr angeeignetes Wissen in die Praxis um.Die Schüler*innen planen  ein Projekt, führen es durch, dokumentieren und reflektieren ihre Arbeit. Sie, aber auch die Schüler*innen, die am Projekt teilnehmen sollen Spass und gute Laune haben und natürlich, z. B. in der Hausaufgabenbetreuung, davon profitieren.

Die SMP-Ausbildung integrativ ermöglicht es auch Menschen mit Einschränkungen an diesem Programm teilzunehmen. Egal ob sprachliche, geistige oder körperliche Einschränkungen vorliegen, die Ausbildung wird so gestaltet, dass alle junge Menschen inkludiert sind.

(C 2019 – ED)

Mit Abschluss der "grossen"  SMP-Ausbildung in Kombination mit einem „Erste-Hilfe“ Kurs kann die JugendleiterCard (JuLeiCa – Mindestalter 16 Jahre) beantragt werden.

Weitere Infos unter www.juleica.de oder für allen Teilnehmenden an einem SMP direkt bei den Kursleitenden.

>>> TANDEM Schülerinnen*Mentoren-Programme (TANDEM-SMP)

Für Schüler*innen mit kaum oder wenig Deutschkenntnissen startet die TANDEM-SMP Ausbildung. Start ist eine Schule in Weil am Rhein. Hier sollen jeweils ein*e Schüler*in mit schlechten Deutschkenntnissen und ein*e Schüler*in mit guten Deutschkenntnissen ein Tandem bilden. Sie unterstützen sich und tauschen sich bei der Ausbildung aus und gestalten auch gemeinsam ihr Projekt und schreiben gemeinsam die dazugehörige Dokumentation für das Kultusministerium Baden-Württemberg. So lernen beide gegenseitig auch voneinander. Ziel ist es, Geflüchtete in die Arbeit der Schüler-Mentor*innen zu integrieren und auch als Multiplikator*innen zu begeistern. Sie sollen im Schulalltag genauso ihren Platz finden. Dieser Versuch startet vor den diesjährigen Sommer. Bei Erfolg wird dieser Versuch fester Bestandteil des SMP-Programms.

Corona bedingt konnte der erste Durchgang des TANDEM-SMPs noch nicht starten. - Wir hoffen darauf, dass das erste TANDEM-SMP im Schuljahr 2020 / 2021 starten kann.