Streitschlichtung

>>> Streitschlichter*innen-Ausbildung

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Ausbildung von Streitschlichter*innen an Schulen. In Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit oder den Streitschlichter-Lehrer*innen werden Schülerinnen und Schülern zu kompetenten Fachkräften ausgebildet, die zum Einsatz kommen, wenn Probleme an der Schule – psychische und physische Gewalt, Mobbing – entstehen. Hier versuchen sie auf Augenhöhe mit den beteiligten Mitschüler*innen eine annehmbare Lösung zu finden.

Ab Klasse 7 / ab 12 Jahren

>>>    „HALT´S MAUL, JETZT KOMMT DER SEGEN“

Frei nach dem Buchtitel von Inger Hermann geht es bei der Streitschlichter-Ausbildung darum, dass Schüler*innen Handwerkszeug an die Hand bekommen, um in Krisensituationen an ihrer Schule die Wogen zu glätten und die Kontrahent*innen an einen Tisch zum Gespräch zu bekommen und den Streit zu klären (versuchen).

Wann und wo beginnt ein Streit? Wer sind die direkt und die indirekt Beteiligten? Worum geht es bei dem Streit? Ist dieser verbal oder non-verbal? Betrifft er die Schule, das Umfeld, die Familie? Findet er online oder offline statt? Diese diffizilen Punkte sollen die Streitschlichter*innen erkennen und mit den Beteiligten bearbeiten. Dazu bedarf es der fundierten Ausbildung durch die ESB.

Diese umfasst Pädagogik, viel Psychologie, Gesprächsführung, Theaterpädagogik und Kreativität, damit auch Streitigkeiten bildlich dargestellt werden können. Ziel ist immer, dass die Streitigkeiten von allen Seiten erkannt werden, Lösungsvorschläge erarbeitet und umgesetzt werden und diese nach einer gewissen Zeit reflektiert werden. 2019 waren u.a. Schulen aus Hemsbach, Schwetzingen und Eppelheim dabei. Die ESB begleitet über die Ausbildung hinaus die Streitschlichter*innen und Schulen. Auch Klassen mit Handycap sind herzlich willkommen, an diesem Angebot teilzunehmen, wie z.B. eine Schule aus Ettlingen.

(C 2019 – ED)